St. Peter und Paul - News 05. Oktober 2017

Dem Morgen entgegen

Abschluss der diesjährigen Gemeinschaftstage in St. Peter und Paul Schierstein

Am 3. September fand mit großer Beteiligung der Gemeindemitglieder der dritte Gemeinschaftstag am Kirchort St. Peter und Paul, Schierstein, statt.

Zweck der Veranstaltungsreihe war es, sich Gedanken um die pastorale Zukunft unserer Gemeinde zu machen. Es wurde ausführlich die Frage nach dem „was war“ und dem „was ist“ untersucht. Mit veränderter Perspektive haben wir den Blick über unseren Kirchort schweifen lassen und uns am vorerst letzten Gemeinschaftssonntag auf eine besondere Phantasiereise begeben. Am Ende dieser Reise stand eine sehr persönliche Begegnung mit Gott, um aus einer vertraulichen Nähe heraus zu hören, welchen ganz speziellen Auftrag er für jeden von uns bereithält. Aufgaben, die die eigenen Begabungen und Interessen in den Vordergrund stellen sollen.

Auf viele Styroporbausteine geschrieben, haben wir anschließend „unsere“ Kirche mit diesen Aufträgen und Visionen gemeinsam aus den Grundmauern heraus aufgebaut.

Unter den vielen schönen Ideen hat sich z.B. ein Team der Aufgabe verschrieben, Neuzugezogene ansprechend zu begrüßen. Eine andere möchte unseren Kirchort in Schierstein auch außerhalb des Kirchengebäudes ein Gesicht geben.

Ein erstes Angebot dazu wird eine öffentliche Morgenandacht am Schiersteiner Hafen sein. Einer Gruppe liegen die Kinder und Jugendlichen besonders am Herzen, daher wird es in Zukunft am ersten Sonntag im Monat (Anderer Sonntag) nach den Gottesdiensten Angebote für Kinder geben, was bestimmt eine schöne Belebung unseres Kirchplatzes mit sich bringen wird.

Wir bedanken uns aufs herzlichste bei allen Organisatoren und Teilnehmern, die diese drei spannenden Gemeinschaftstage ermöglicht haben. Die durchweg positive Resonanz bestärkt uns diesen Weg weiterzugehen und die Veranstaltungsreihe im nächsten Jahr fortzusetzen. Dabei wird es spannend zu sehen sein, wie sich die kürzlich gestarteten Initiativen entwickelt haben und sich vielleicht wieder neue Räume öffnen und andere Ideen ergeben, die es sich zu verfolgen lohnt, immer unter dem Motto:

„Es ist komisch, dass wir Gott bitten, unsere Situation zu ändern, nichtwissend, dass er uns in diese Situation brachte, damit wir uns ändern.“

Text: Uschi Keller

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