St. Kilian
St. Kilian

Die Gemeinde St. Kilian entstand um die Jahrhundertwende vom 19. auf das 20. Jahrhundert. Immer mehr Katholiken hat-ten sich in der Waldstraße angesiedelt und so gründete man von Herz Jesu aus eine neue Gemeinde. Ihr wurde der Na-me St. Kilian gegeben, benannt nach dem großen fränkischen Missionar. Bereits vor der Reformation hatte es in Biebrich eine Kilianskirche gegeben und so knüpfte man an diese Tradition an. Die Gemeinde hatte bis in die dreißiger Jahre hinein nur mehrere kleine Notkir-chen in der Wiesenstraße und der Holsteinstraße. Erst 1937 wurde die jetzige Kirche fertig gestellt. Sie ist als „Halle Gottes“ konzipiert. Alles ist auf das Kreuz ausgerichtet. Die Gemeinde wuchs immer stärker und so baute man in den fünfziger Jahren eine eigene Kindertagesstätte und in den sechziger Jahren ein Gemeindezentrum.


Kirche und Gemeindezentrum werden von zwei Gemeinden benutzt, der deutschen und der kroatisch-katholischen Gemeinde. Der Gemeindesaal von St. Kilian ist ein Begegnungsort in der Waldstraße. Dort treffen sich nicht nur die zwei Gemeinden. Er ist darüber hinaus ein kulturelles Zentrum für die Waldstraße. Dort tagen verschieden Vereine, wie das „Forum Waldstraße“, wo die Belange der „Waldsträssler“ diskutiert werden, oder die „Narrenlust e.V.“, die verschiedene Veranstaltungen organisiert, sowohl lustig wie in der Faschingszeit, als auch kulturell, wie Kabarett, Konzerte usw. oder sozial, wie den Adventsnachmittag für die Senioren im Gebiet.


Leider bekommt die Gemeinde St. Kilian für den Unterhalt ihres Gemeindesaals keine finanzielle Unterstützung durch das Bistum Limburg, deshalb ist sie angewiesen, den Unterhalt des Gemeindesaals durch Spenden der Gemeindemitglieder und durch die Vermietung zu finanzieren.

 

Diakon Uwe Groß