St. Klara
St. Klara

Die Gemeinde St. Klara gehört zu den „jungen“ Gemeinden von Wiesbaden. 1967 wurde St. Klara zunächst als Pfarrvikarie und 2 Jahre später als Pfarrei gegründet.

Klarenthal, ein neu gegründeter Stadtteil von Wiesbaden wuchs in den ersten Jahren rasant. Pfarrer Bernhard Welzel gründete damals die Gemeinde St. Klara. In den ersten 30 Jahren gehörte St. Klara zu den „modernen Gemeinden“. Schon vom Aussehen ist das Gemeindezentrum mit Kirchenraum außergewöhnlich. Wer einen Kirchturm, ein von außen optisch sichtbares Kirchengebäude erwartet, sucht vergeblich in Klarenthal nach der Kirche St. Klara. Unauffällig, eher aussehend wie all die anderen Wohnhäuser präsentiert sich dieser Kirchort. Aber man kann sich wundern was alles in diesem Kirchenhaus möglich ist.

Zurzeit sind neben der Kirche und den Gemeinderäumen in dem Gesamtkomplex drei Arztpraxen, ein Kindergarten, das Bistro des Volksbildungswerkes, sowie einige vermietete Wohnungen untergebracht. Sonntags um 11:00 Uhr, mittwochs um 8:15 Uhr findet eine Eucharistiefeier statt. In besonderen Zeiten wie Advent und Fastenzeit kommen zusätzliche Gottesdienstangebote hinzu.

Der Festausschuss, der Seniorenarbeitskreis, der Liturgiekreis gestalten das Leben der Gemeinde inhaltlich. Der Verwaltungsrat hat in den vergangenen Jahren das Haus zukunftsfähig umgestaltet und modernisiert. Das Gemeindeleben ist eingebunden in den Stadtteil in der Zusammenarbeit mit dem Dachverband Klarenthaler Vereinigungen, der Stadtteilkonferenz und den Schulen. Der Sportverein SC Klarenthal wurde von Pfr. Welzel gegründet und ist Mitglied im BDKJ der Kath. Kirche. Durch das Projekt „Wege erwachsenen Glaubens“ versucht St. Klara neue Wege christlicher Gemeinschaften anzustoßen.

Für die Klarenthaler ist St. Klara ein Ort des Frohsinns (Fastnacht) und ein Treffpunkt für Veranstaltungen wie „das Klarenthaler Sommerfest“. Ökumenisch gibt es eine Menge Initiativen wie die Herausgabe des „Klarenthaler Kirchenkurier“ und des inzwischen 29 Jahre alten Ökumenischen Kirchenchors.


Johannes Mockenhaupt